Archäologie hautnah erleben

Schaudepot im Römermuseum Osterburken eröffnet

Schaudepot im Römermuseum Osterburken

Interessiert nahmen die "Premierengäste" das neugestaltete Schaudepot im Römermuseum Osterburken unter die Lupe.

Die Archäologie präsentiert uns regelmäßig faszinierende Erkenntnisse über die
Vergangenheit. Doch wie funktioniert "Archäologie" eigentlich?
Diese Frage wird im Schaudepot des <link http: www.roemermuseum-osterburken.de external-link-new-window external link in new>Römermuseums Osterburken, das zum  Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg (ALM) gehört, beantwortet.

Mit großen Schautafeln wird der Frage nach gegangen wie sich Funde überhaupt orten lassen - beispielswiese mittels Luftbildern, magnetischen
Messverfahren oder dem beobachten von sogenannten "Bewuchsbildern".

In einer großen Tischvitrine kö¶nnen die Besucher den Weg von der Ausgrabung
einzelner Fragmente über deren Rekonstruktion bis zur Ausstellung verfolgen.
So lernen sie Tätigkeiten kennen, die sonst hinter verschlossenen Türen in
Archiven stattfinden. Weitere Vitrinen informieren über die verschiedenen
Funde - von Knochenteilen, über Pflanzenreste (Samen und Kerne), Münzen,
Baumstämme bis hin zu Keramiken und Inschriften.

Bei der feierlichen Eröffnung konnten zahlreiche Gäste, unter ihnen der
Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises Dr. Achim Brötel und Osterburkens
Bürgermeister Jürgen Galm, die neue Abteilung in Augenschein nehmen.

Die Verantwortlichen des Archäologischen Landesmuseum und des Römermuseums Osterburken ernteten hierbei viel Lob für Ihre Arbeit, das Dr. Martin Kemkes (ALM) gerne mit markus slaby media teilte.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden für die neue Abteilung verschiedenen Informations- und Wandtafeln sowie die Beschriftungen für die
Objekte erstellt. Neben dem Schriftsatz wurden auch Grafiken zur besseren
Informationsvermittlung erstellt.

Auch die Produktion der Informationstafeln und Wandfahnen wurde für das
Römermuseum abgewickelt.